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Verein

Unser Verein, mit seinen ehrenamtlichen Vertretern des Vereinsvorstandes, erhält und koordiniert 400km von Verbindungen in der Region Sterngartl und Gusental für die Nutzung mit Pferden für seine Mitglieder.

Diese Wegenutzung für Pferde und deren Reiter oder Fahrer wird durch den Verein mit den jeweiligen Grundbesitzern – das sind Privatpersonen, Forstbetriebe oder Gemeinden – mittels Gestattungsverträgen für die Vereinsmitglieder rechtlich geregelt.

Dies erlaubt jedem Vereinsmitglied, mit seinem durch die Vereinsplakette gekennzeichneten Pferd, die Reitwege frei zu benutzen. Eventuell anstehende Instandhaltung der Reitwege wird durch den Verein mit den Gemeinden und Grundbesitzern koordiniert.

Für Gäste, die mit ihrem Pferd unsere Reitwege Region erkunden möchten, stehen Gästemitgliedschaften zu Verfügung die für die Zeit des Aufenthaltes unsere Tätigkeit des Vereines unterstüzt und die Wegenutzung ebenfalls freigibt.

Obmann

Ing. Michael Pillwax

Ing. Michael Pillwax ist seit 2014 Obmann der Reitwege-Region Mühlviertler Sterngartl. Er ist pferderfahren seit über 15 Jahren, staatlich geprüfter Instruktor für Gespannfahren und im Besitz eines turniergefahrenen Gespannes.

Seine berufliche Erfahrung als Unternehmensberater im Bereich Industrie bringt unserem Verein grosse Weitsicht und eine professionelle Obmannschaft.

Sein Motto: Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein)

michael.pillwax@reitwege-sterngartl.at

Obmann Stellvertreter

Christian Enzenhofer

Christian Enzenhofer ist seit seiner Kindheit von Pferden und dem Reiten begeistert, und hat sich seinen Traum vom eigenen Pferdehof erfüllt wo mit seiner Frau Roswitha Reitunterricht und Ausritte angeboten werden. Auf seinem Hof lebel 6 Pferde und sein persönlicher Begleitert auf seinen Wander- und Freizeitritten ist seine Araberstute Amina.

Seine leidenschaftlichen Unterstützung der Idee des Reitwegenetzes bringt dem Reitweg-Region Mühlviertler Sterngartl einen aktiven Gestalter der mit der Region bestens vertraut ist.

Sein Motto: Gut dass es Reitwege gibt!

christian.enzenhofer@reitwege-sterngartl.at

Schriftführer

Josef Schoissengeier

Josef Schoissengeier ist mit Pferden aufgewachsen, als noch Pferde am elterlichen Haus in Reichenthal waren verbrachter viel Zeit mit Freizeitreiten und Fahren im Gelände. Seine Reitausbildung erfolgt im damaligen Hengstendepot und heutigen Pferdezentrum Stadl-Paura. Seit dieser Zeit ist er Wanderreiter aus Leidenschaft und auf diesen Touren begleitet ihn sein Vollblutaraber Shawan.

Seine berufliche Tätigkeit als Amtsleiter der Gemeinde Schenkenfelden bringt der Reitwege-Region Mühlviertler Sterngartl exzellenten Zugang zu allen Gemeinden und einen korrekten und aktiven Schriftführer.

Sein Motto: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

josef.schoissengeier@reitwege-sterngartl.at

Kassierin

Juliane Rieger

Juliane Rieger hat im Alter von 12 Jahren ihre Liebe zu Pferden entdeckt und ist seither fest im Sattel unterwegs. Seit einigen Jahren begleitet sie ihre Appaloosa-Mix Stute Lusy mit der sie gerne Wanderritte oder auch Spaziergänge macht. Auch das Western Riding Certificate hat sie 2010 absolviert.

Sie bringt mit ihrer Arbeitserfahrung in der Wirtschaftsagentur eine ausgesprochen korrekte Verwaltung der Mitgliedsbeiträge und Finanzen des Vereins mit, welche für die laufende Betreuung des Reitwegenetzes Voraussetzung sind.

Ihr Motto: Für ein kleines Paradies zum Auftanken ist überall Platz.

juliane.rieger@reitwege-sterngartl.at


Vereinsstatuten

Durch die ehrenamtliche Tätigkeit des Vereinsvorstandes seit 1996 ist ein Wegenetz von mehr als 400km Routen entstanden, für die Nutzung mit Pferden. Der Erhalt und die Betreuung dieses Wegenetzes wird nur durch die Mitgliedschaft bei unserem Verein ermöglicht.

Auch erfolgt die Nutzung Wegestrecken, welche sich auf Privatgrundstücken befinden, auf Basis von Gestattungsverträgen welche mit dem Verein – und somit mit allen Mitgliedern – abgeschlossen sind. Grundlage der Nutzung dieser Wegestrecken ist somit die Mitgliedschaft beim Verein.

Der Verein, der ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt und nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt:

  1. Den Wirtschaftsfaktor des Pferdes in der Region zu ermöglichen, zu erhalten und zu stärken und mittels dessen einen Beitrag zur Förderung der regionalen Bereiche Tourismus, Landwirtschaft, Wirtschaft und Kultur zu leisten.
  2. Die Stärkung der regionalen Wirtschaft durch das Angebot des Reitwegenetzes als Ergänzung zu dem Angebot der lokalen Pferdeunterbringung, wie auch für Gäste und den Tourismus mit dem eigenen Pferd.
  3. Die Stärkung des regionalen Bewusstseins im SternGartl sowie die angeschlossenen Gemeinden durch das verbindende Element der gemeindeübergreifenden Reitwege.
  4. Die Errichtung eines Reit- und Gespannfahrwegenetzes, unter Berücksichtigung unserer sensiblen aber reizvollen landschaftlichen Formationen.
  5. Die Einrichtung, den Erhalt und den Ausbau der dazu notwendigen Infrastruktur.
  6. Die Erhaltung geschaffener Reitwanderwegstücke (privater Anteil).
  7. Die Durchführung von Veranstaltungen zur Förderung und dem Erhalt des Reitwegenetzes.
  8. Die Hebung der Akzeptanz und des Verständnisses gegenüber des Pferdes und den damit verbundenen Freizeitbeschäftigungen in unserer Region.
  9. Durch die klaren Vereinbarungen mit Grundbesitzern, und die Kenntlichmachung der Reitwege, Konflikte die Basis zu entziehen welche im Bereich der pferdeorientierten Freizeitgestaltung auftreten können.
  10. Auch das Einvernehmen mit der Jagd, den Erholungssuchenden, den Sportausübenden und sonstigen Personengruppen wird angestrebt, die sich in der Natur aufhalten.
  11. Rücksicht auf den Naturschutz.

Regeln des Reitwegenetzes

Reiten oder Fahren in der freien Natur ist ein schöner Sport oder Ausgleich, ein Erlebnis in der Natur für Mensch und Pferd.

Jedoch ist das Verständnis uns und unseren Pferden gegenüber manchmal nicht gegeben, das Umfeld ist sensibler geworden. Vieles – was früher noch toleriert wurde – erregt heute Ärgernisse.

Daher gibt es einige Punkte, die wir alle gemeinsam bei der Nutzung unseres Reitwegenetzes beachten wollen um ein respektvolles Miteinander zu erreichen:

Fairness am Reitwegenetz bedeutet:

  • Sich an die markierten Reitwege halten und keine Abkürzungen über angrenzende Grundstücke nehmen.
  • Nur mit gültiger Jahres- oder Gästeplakette, und angebracht am Zaum des Pferdes, unterwegs sein.
  • Die Wegemarkierungen beachten, sowie Hinweisschilder und Gefahrenzeichen. Denn Routen könnten geändert worden sein.
  • Beim Queren von Straßen besondere Vorsicht walten lassen.
  • Straßen und Plätze im Ortsgebiet und in Siedlungsgebieten von Pferdemist freihalten.
  • Pferde beim Rasten nur am Wegrand grasen lassen.
  • Bei Begegnungen mit Wanderern, Radfahrern und Anrainern besondere Umsicht walten lassen.
  • Bim Vorbeireiten oder -fahren freundlich grüßen und bei Gelegenheit einige Worte wechseln.
  • Das Tempo des Rittes den Gegebenheiten des Weges, der Witterung und anderen Wegenutzern gegenüber anpassen.
  • Bei Waldarbeiten im eigenen Interesse Vorsicht walten lassen und gegebenenfalls umkehren.
  • Den Anordnungen von Forstaufsichtsorganen ist unbedingt Folge zu leisten.
  • Bitte galoppieren auf Wiesenwegen bei nasser Witterung oder nassem Untergrund zu vermeiden.
  • Bei auftretenden Konflikten oder Problemen bitte diese dem Einstellbetrieb oder der nächsten Unterkunft mitteilen.

Besonders im Winter:

  • Für Teilstrecken geltende temporäre Reitverbote beachten und einhalten.
  • Gespurte Langlaufloipen unberührt lassen.

Unser Reitwegenetz baut auf dem Verbund von öffentlichen Wegen und der gestatteten Nutzung durch private Landeigentümer. Dieses Einverständniss beinhaltet den respektvollen Umgang mit einander und mit uns zur Nutzung überlassenen Gutes. Wir vertrauen darauf das diese Fairness Regeln Grundlage des Verhaltens am Reitwegenetz sind.

Fairness im Umgang mit Wildtieren und der Jägerschaft bedeutet:

  • Den Ausritt so einteilen, dass vor Einbruch der Dämmerung das Ziel erreicht ist.
  • Sich im Wald ruhig verhalten und kein Wild aufscheuchen.
  • Verletztes Wild ohne Berührung liegen lassen und den Aufenthaltsort der nächstgelegenen Landwirtschaft oder der eventuell anzutreffenden Jägerschaft mitzuteilen.

Unser Verein steht im Einverständnis mit der Jägerschaft von Waldgebieten, welche uns für ausgewiesene Reitwege auch ihr Einverständnis gegeben hat. Dieses Einverständniss ist eine weitere wichtige Grundlage für den Erhalt und die Nutzung des Reitwegenetzes.